Technische Due Diligence & Standortbestimmung

ALGI Advisory e.U

Industrielle Transaktionen

Technische Due Diligence für Unternehmens­kauf und Beteiligung

Welche technische Substanz übernehmen Sie – und welche Abhängigkeiten, Investitionsbedarfe und Integrationshürden sind damit verbunden? ALGI Advisory e.U unterstützt Investoren einschließlich Private-Equity-Investoren, Eigentümer und Industrieunternehmen bei der technischen Einordnung von Firmenkäufen und -verkäufen.

Für Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungsunternehmen sowie industrielle und technologiegeprägte Zielunternehmen.

Symbolbild zur technischen Due Diligence bei industriellen Unternehmenstransaktionen

Technische Fragen, die für die Transaktion zählen

Substanz und Leistungsfähigkeit

Welchen technischen Zustand haben Anlagen, Systeme und Prozesse? Welche Abhängigkeiten und Schwachstellen beeinflussen den laufenden Betrieb und die weitere Entwicklung?

Investitionsbedarf und Risiken

Welche technischen Nacharbeiten oder Investitionen werden erkennbar? Welche Unsicherheiten und fehlenden Nachweise sind bei der Entscheidung zu berücksichtigen?

Integrationsfähigkeit

Wie anschlussfähig sind Technik, Software, Schnittstellen und Engineering-Strukturen? Welche Voraussetzungen und Hürden ergeben sich für die spätere Integration?

Technische Schwerpunkte für Ihre Transaktion

Maschinen, Anlagen, Produktionsprozesse, Automatisierung und Robotik sowie Engineering-Strukturen bilden den industriellen Rahmen. Darin vertiefen wir drei technische Schwerpunkte. Auswahl und Prüftiefe richten sich nach Zielunternehmen, Transaktionsbedarf und verfügbaren Informationen.

SPS- und Softwarequalität

Wir prüfen Steuerungs- und Softwarearchitekturen, Entwicklungsstandards, Codequalität, Dokumentation, Testmethoden sowie Versions- und Änderungsmanagement. Dabei betrachten wir auch Abhängigkeiten von einzelnen Entwicklern oder Lieferanten.

Entscheidungsnutzen: Für die Transaktion wird sichtbar, welche Wartungs- und Weiterentwicklungsrisiken Sie übernehmen und wo technischer Nacharbeits- oder Investitionsbedarf besteht.

OT/IT-Architektur und Integration

Wir untersuchen industrielle Kommunikationsstrukturen, etwa OPC UA oder Profinet, sowie HMI-, SCADA- und MES-Anbindungen. Auch Middleware, Cloud-/IoT-Schnittstellen und die Anschlussfähigkeit an vorhandene Systeme werden nach Relevanz für das Zielunternehmen einbezogen.

Entscheidungsnutzen: Das unterstützt die Einordnung von Integrationsaufwand, Skalierbarkeit und technischen Abhängigkeiten im späteren Unternehmensverbund.

Security, Safety und Nachweise

Wir betrachten OT-Sicherheitskonzepte, Maschinen- und Anlagensicherheit, funktionale Sicherheit sowie vorhandene Risikobeurteilungen und technische CE-Unterlagen. Offene Nachweise werden im vereinbarten Prüfbereich auf ihre Bedeutung für Betrieb und geplante Veränderungen eingeordnet.

Entscheidungsnutzen: So lassen sich technischer Handlungsbedarf, mögliche Folgekosten und vor der Entscheidung zu klärende Punkte nachvollziehbar zusammenführen.

Technische Prüffelder im Zusammenhang ansehen

Technische Ergebnisse für die Transaktions­entscheidung

Die Prüfung führt zu einer strukturierten Darstellung der wesentlichen technischen Befunde. Fachliche Tiefe und Managementsicht werden nachvollziehbar miteinander verbunden.

  • Einordnung der technischen Substanz und relevanter Betriebsabhängigkeiten
  • Technische Risiken, Schwachstellen und erkennbare Investitionsbedarfe
  • Beurteilung wesentlicher Integrationsvoraussetzungen und -hürden
  • Nachvollziehbare offene Punkte und Einschränkungen durch fehlende Informationen
  • Priorisierte technische Themen für Entscheidung, weitere Klärung und Übergabe

Die Prüfung der technischen und digitalen Substanz ergänzt die weiteren Fachprüfungen einer Transaktion. Der konkrete Umfang wird vor Beginn festgelegt.

So verbinden wir Prüftiefe und Transaktionsbedarf

  1. Prüfauftrag und Prioritäten festlegen

    Zielunternehmen, Entscheidungsbedarf, Zeitrahmen und Informationszugang abstimmen. Technisch wesentliche Bereiche erhalten früh eine klare Priorität.

  2. Nachweise und Systeme untersuchen

    Vorliegende Unterlagen, Gespräche mit Verantwortlichen und vereinbarte Vor-Ort- oder Systemprüfungen zu einem nachvollziehbaren technischen Bild zusammenführen.

  3. Befunde managementfähig einordnen

    Risiken, Investitionsbedarfe und Integrationshürden verständlich darstellen. Unsicherheiten und fehlende Informationen bleiben erkennbar.

  4. Übergabe vorbereiten

    Die wesentlichen technischen Themen für weitere Klärung und spätere Umsetzung bündeln. Eine Begleitung nach Closing wird mit eigenem Arbeitsumfang abgestimmt.

Praxisbeispiel: Maschinen- und Anlagenbau

Technische Due Diligence und anschließende Integration

Ausgangslage

Bei einer Unternehmensübernahme bestanden Unsicherheiten über den technischen Zustand, die Integrationsfähigkeit und die zukünftige Leistungsfähigkeit des Zielunternehmens.

Unser Beitrag

Technische Due Diligence mit Fokus auf Anlagen, Prozesse, IT-Systeme und organisatorische Strukturen. Bewertung der technischen Substanz, Identifikation von Schwachstellen und Analyse der Integrationsfähigkeit. Die anschließende Integrationsphase wurde mit klaren technischen und organisatorischen Prioritäten begleitet.

Ergebnisse

  • Transparente Bewertung technischer Risiken und Potenziale
  • Identifikation von Effizienzsteigerungspotenzialen in der Größenordnung von rund 18 %
  • Strukturierte Begleitung der Integration in die bestehende Organisation
  • Fundierte Entscheidungsbasis für Investition und Post-Merger-Integration

Die rund 18 % beziehen sich auf identifizierte Potenziale im beschriebenen Projekt; sie sind keine Aussage über generell erzielbare oder bereits realisierte Einsparungen.

Von technischen Befunden zur Integration nach Closing

Wie werden Ergebnisse der technischen Due Diligence für die anschließende Integration nutzbar? Der Fachartikel erläutert, wie Befunde, Nachweise und offene Punkte nachvollziehbar übergeben und in klar zugeordnete Umsetzungsschritte überführt werden. Technische Prüfung, Bewertung und Integrationssteuerung bleiben dabei getrennte Aufgaben.

Artikel „Technische DD & Integration“ lesen

Unsere Spezialisierung im Überblick

Die Grafik ordnet unsere drei Schwerpunkte in die weiteren Prüfdisziplinen einer Unternehmenstransaktion ein. Die fachlichen Inhalte sind oben zusätzlich als Text beschrieben.

Übersicht der Due-Diligence-Disziplinen mit den ALGI-Schwerpunkten Technik, Digitalisierung und Integration
ALGI-Schwerpunkte sind in Blau hervorgehoben. Die weiteren Disziplinen bilden den Transaktionskontext ab.

Fragen zur technischen Transaktionsprüfung

Welche Zielunternehmen stehen im Fokus?

Der Schwerpunkt liegt auf Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungs- und Technologieunternehmen sowie industriellen Produktionsunternehmen. Prüffelder und Tiefe werden auf das Geschäftsmodell und die konkrete Transaktion abgestimmt.

Wie gehen Sie mit fehlenden Unterlagen um?

Fehlende Nachweise und offene Fragen werden transparent benannt. Ihre Bedeutung für die technische Aussagekraft wird eingeordnet, und erforderliche weitere Klärungen werden nachvollziehbar festgehalten.

Kann die Unterstützung nach Closing fortgesetzt werden?

Ja. Technische Integration und operative Stabilisierung können als anschließender Auftrag begleitet werden. Die Ergebnisse der Prüfung bilden dafür eine Grundlage; Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Umfang der Umsetzung werden gesondert geklärt.

Industrielle Erfahrung und persönliche Verantwortung

Alexander Girkinger bringt über 35 Jahre industrielle Erfahrung in Anlagenbau, Maschinenbau, Automatisierung, Steuerungstechnik und technischer Projektleitung in die Prüfung ein.

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Passende Vertiefungen

Welche technischen Fragen sind für Ihre Transaktion entscheidend?

Im Erstgespräch klären wir Ausgangslage, Zielunternehmen, Entscheidungsbedarf und verfügbaren Zeitrahmen.